hs26 feminis muss

14/11/2010

Ein bisschen verspätet aufgrund allgemeiner Müdigkeit und Themenmangel springen wir hier total up to date und am Zahn der Zeit auf den F-Zug auf. Wir unterhalten uns kurz und knackig über Wörter und deren Bedeutungen, über die Verwobenheit mit Begriffen, das Persönliche, die eigene Begriffs-Geschichte. Zwischen Schröder und Schwarzer entscheiden wir uns dagegen, kommen nicht so wirklich zum Punkt und sind am Ende dann doch bei den individuellen Wort-Nutzungs-Politiken. Es bleibt festzustellen: Deutschland ist echt hinterher, Steff hält ihren längsten Monolog ever und Marlen wird nie Familienministerin.

 

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Musik: Saturnalia – Disappear

Links:

Rezension zum Femme-Workshop

Blogeintrag zu Feminismus bei Antje Schrupp

Die Suche nach nicht ganz so schrecklichen FeministInnen bei der mädchenmannschaft

Hier haben sich 6 Kommentare versteckt! Finde sie:

  1. 15/11/2010Stephanie schreibt:

    Ich gebe mein Projekt hiermit auf, mit erstmal alle Podcasts anzuhören, bevor ich kommentiere oder so. Es sind einfach zu viele… ‚tschuldigung.

    Die radikalfeministische Lesbenzeitzeitschrift, von der die Rede war, ist vermutlich die Ihrsinn.

    Zur „Feminismus als Begriff blöd oder nicht“ Diskussion: Für mich macht es keinen Sinn, sich – wie Antje Schrupp – von einem Begriff zu distanzieren, weil der Begriff nicht schuld ist. Klar, wir (Menschen) laden Begriffe auf, auch unterschiedlich und so, aber wenn der Begriff dann abgelehnt wird, z.B. weil dieser auch negativ aufgeladen ist, löst es das Problem ja nicht. Als würde ausschließlich der Begriff negativ gesehen und nicht eben auch das was damit assoziert wird. Selbst wenn durch die fehlende Selbstbezeichnung auch die Fremdbezeichnung wegfallen würde, heißt das nicht, dass etwas neues gefunden wird, um die Negativität zum Ausdruck zu bringen….

    Zu Saja Seus Fotoprojekt: Ich hatte mich da beworben, eben weil ich einfach mal beschlossen habe, dass sie das einfach nicht so gemeint hat… vielleicht war es schlicht der „Mainstream“-Hype bei der maedchenmannschaft, dass ihr diese Worte im Mund lagen und ich kann mir auch vorstellen, dass an ihrem Fachbereich einfach gerade die Möglichkeit, dass es auch Feministinnen gibt, die die Vogue (schreibt die sich so?) lesen, das größte Novum ist… und damit ja gerade die Unterschiedlichkeit betont. Vielleicht bin ich da aber auch zu gutgläubig…

  2. 15/11/2010Stephanie schreibt:

    Nach eingehender Zensur werden wir Deinen Kommentar veröffentlichen.

    Wurde der Satz eigentlich schon ausreichend gelobt? Super! Bin dafür! Sowas von!

  3. 16/11/2010Markusius schreibt:

    Beim Anhören des aktuellen Podcasts kam mir die Idee, dass ihr ja mal einen Podcast über Ernährung machen könntet. 😀
    Joke ist doch vegan, oder? Und wie spielt das in die Kindesernährung mit ein und überhaupt. Das würde mich mal interessieren. 🙂

    Ohne jetzt den neusten Podcast-Beitrag diskreditieren zu wollen. *g*

  4. 17/11/2010Hyperkeks schreibt:

    Sorry für den total Offtopicen Kommentar, aber eine von euch klingt in dieser Folge wie Tarzan von TKKG (in den alten Folgen). 😀

  5. 22/11/2010jemand schreibt:

    Hi
    Ich hab auch noch einen Themenvorschlag, passt vielleicht mit dem von Markusius zusammen. So generell der Umgang mit nem Kind, Adultismus, Grenzen, Manipulation, die Wünsche von Gesellschaft, den erwachsenen Bezugspersonen und des Kindes… Ich versuch mich ein bisschen mit sowas auseinander zu setzen. aber ich finds sehr schwer, im echten Leben so ~gleichberechtigt zu sein, wie ich es gut fänd.
    Und vegan und so find ich auch interessant.
    Liebe Grüße

  6. 23/12/2010unvollkommen schreibt:

    Nur kurz zum Aufnahmegerät: Das Ding ist tatsächlich so fancy, dass es Übersteuerungen nicht nur erkennt, sondern auch ausbügelt (vorausgesetzt, die Funktion ist eingeschaltet. Allerdings kann mensch dieses „Ausbügeln“ auch leicht hören. Wenn das Gerät auf „Low“ gestellt ist, kann das aber kaum passieren und die Störgeräusche sind geringer. Allerdings sollte dann die Aufnahme nachträglich etwas lauter gemacht werden.
    Zum externen Mikro: Es ist ein Richtmikro, die beste Aufnahmequalität sollte in einem Kreis ca. 90° vor dem Mikro erreicht sein, alles andere wird leiser und dumpfer.

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