hs39 die erdbeere versteht die gene nicht

22/03/2012

Becky fragte nach der letzten Folge, warum “Ursprung” so einen unqueeren Ruf zu haben scheint. Vielen Dank für den Kommentar – mögliche Antworten haben wir in diese Folge gepackt und mit vielen Geschichten-Fäden verschnürt. Und so kommen teilweise etwas klamaukige Gedanken zu Ursprüngen – der Mehrheitsgesellschaft, der (schwullesbischen) Subkultur, zum Sinn derselben und zu einer queeren Kritik zusammen. Dabei durchgraben wir verschiedene Wissenschaften und kommen zu einem sommerlichen Fazit: Die Erdbeere ist die Mutter aller Ursprungskritik.

 

Download (mp3, 46,3 MB)

Musik: Talk Less, Say More – Double Helixxx

Erwähnte Texte und Webseiten:

Hier haben sich 10 Kommentare versteckt! Finde sie:

  1. 22/03/2012hanspeter schreibt:

    also ich habs jetzt so bummelig bis minute 40 angehört und man kann euch eventuell zu gute halten, dass ihr augenscheinlich keine historiker seid, aber es wäre doch vielleicht ganz praktisch, sich etwas näher mit bestimmten dingen zu beschäftigen, wie zum beispiel auch der akademischen geschichtswissenschaft, der (akademischen) philosophie und vielleicht auch mit der wissenschaftsgeschichte, dann wäre euer assoziatives gespräch vielleicht ein bisschen weniger schwurbelhaft und es wäre (zumindest für leute wie mich) besser zu ertragen. ansonsten erkenne ich da irgendwie keinerlei thesen, standpunkte oder handfeste kritik an irgendwas bestehendem, sondern lediglich ein eher beliebig anmutendes kritisieren von irgendwie diversem… falls das nach minute 40 besser wird, sei es all denen gegönnt, die es über diesen zeitpunkt ertragen haben, ich gehöre nicht dazu.

  2. 23/03/2012Miriam schreibt:

    Irgendwie kann ich die letzten zwei Folgen mit BeyondPod auf meine Android Telefon nicht runterladen. Bei nrrrrdz hatte ich das gleiche Problem, das ist aber mittlerweile behoben. Kann es sein, dass bei euch der gleiche “Fehler” vorliegt?

  3. 24/03/2012Julia schreibt:

    Dieser Kritik von hanspeter möchte ich doch mal was entgegensetzen. Erstmal ist klar, dass der Scheitern-Podcast kein Forschungskolloquium mit ausgearbeiteten Thesenblättern ist. Ich verstehe ihn als ein Gespräch zwischen drei Menschen, die queer-feministische_ Perspektiven an verschiedenen Themen entwickeln und zur Diskussion stellen, mal heiter, mal scheiternd, assoziativ, informativ, scharfsinnig und oft anrührend. Vor allem lebt dieser Podcast davon, dass man (ich) immer wieder Gast in der Küche von Joke, Marlen und Steff sein darf, die man gar nicht kennt und die doch irgendwie vertraut sind, weil sie mit so viel Offenheit über sich und alles andere sprechen. An dieser Stelle vielleicht mal ein Herzliches Dankeschön für die vielen Stunden! Also: Bitte macht weiter und lasst keinen Monat ausfallen!

  4. 24/03/2012kteatime schreibt:

    Hallo, Ihr 3! Ist an dem Feed der letzten 2-3 Folgen irgendwas anders als früher? Mein Podcatcher behauptet immer nach 1 Sekunde, fertig runtergeladen zu haben, doch da ist dann nix. :( Wär toll, wenn Ihr da mal gucken könntet!

  5. 24/03/2012Leah schreibt:

    @hanspeter

    behaupten die drei an irgendeiner Stelle, einen wissenschaftlichen Podcast machen zu wollen?
    Und wer bestimmt eigentlich, was “wissenschaftlich” sei und was nicht?
    Wer bist du, bestimmen zu können was “zu ertragen” ist und was nicht? Was “handfeste Kritik” sei und was nicht?

    Ich schließe mich Julia an und schlage dir vor, mit deiner leeren und ungerechtfertigten Kritik mit dir selbst zu bleiben und diese nicht an Andere heranzutragen, die es nicht verdient haben, sich das anhören / lesen zu müssen.

  6. 26/03/2012Steff schreibt:

    @ Miriam & kteatime: Danke euch beiden für die Rückmeldung! Das ist ja äußerst unschön! Ich hab mal etwas geändert, das mir beim Erstellen der letzten Folge aufgefallen war. Könntet ihr bitte nochmal Rückmeldung geben, ob es evtl. jetzt funktioniert?
    Und falls es immer noch nicht funktioniert: ob das wirklich nur die letzten zwei Folgen waren?

    Es dankt, hofft und grüßt

    Steff

  7. 26/03/2012Steff schreibt:

    Nachtrag: Juhuu! Die ersten Testläufe sind positiv verlaufen.
    Ich entschuldige mich bei allen Android-Nutzenden für das Ausbleiben der letzten Folgen und wünsche viel Vergnügen beim Nachhören.

  8. 27/03/2012Okrinom schreibt:

    Mir fällt auf, dass auch in dieser Folge die Tendenz besteht, gesicherte naturwissenschaftliche Erkenntnisse in aus meiner Sicht problematischer Weise zu relativieren und auf eine Stufe mit religiösen Welterklärungs-Mythen zu stellen.
    Glaubt man an eine externe Realität, die unabhängig einem selbst existiert, so muss man doch anerkennen, zumindest keine der mir bekannten religiösen Überlieferungen die Herkunft der Welt bzw. der Erde zu erklären, während das (mit Sicherheit an vielen Stellen unvollständige und unscharfe) naturwissenschaftliche Modell durchaus ein zumindest widerspruchsfreies Bild liefert.

    Dekonstruktion auch von Naturwissenschaft und das Fragen nach Motivationen und unausgesprochenen geistigen Konstrukten derjenigen die Naturwissenschaft betreiben ist natürlich berechtigt, aber auch Dekonstruktion hat Grenzen: Elementare Logik und die beobachtbare Realität.

    Weiterhin fällt mir auf, dass oft wenn im Podcast “Naturwissenschaft” gesagt wird, offenbar vor allem bestimmte Bereiche der Biologie gemeint sind, die sich mit Verhalten und Herkunft von Menschen beschäftigen und auf die die geäußerte Kritik dann sogar häufig zutrifft.

    Vielleicht könnt Ihr mir nach einem kritischen Hinterfragen der verwendeten Begrifflichkeit an dieser Stelle sogar zustimmen.

  9. 2/12/2012hs – ausgefallen - heiter scheitern schreibt:

    [...] wusste (Unsere Getränkebehältnisse sind jetzt immer weich gebettet). Und zum Anderen ist auch die original hegemoniale Mate-Flasche darauf zu [...]

  10. 16/10/2013kersolq schreibt:

    psychokram: was hat ein erklären mit ausruhen zu tun?

Kommentier Dich!