hs61 Der Muffin brennt

18/11/2017

Von uns bereits angekündigt und nun endlich auch online!

In einer feinen Runde und im Dunst von frisch Gebackenem (vgl. Folgentitel 🙂 ) saßen wir im September 2017 zusammen in der FLITtchenkneipe und haben einen Gruppenpodcast produziert.

Thema war: Wie wollen wir miteinander reden? Was braucht es, um queere Räume offen zu halten? Welche Bedürfnisse haben wir darin?

Es war ganz famos!

Wir kreisen um ungeäußerte Kritik, Schutzbedürfnis-Blasen, utopische Realitäten, Barrieren, heiteres Avanti Dilettanti, the bigger picture und wechseln dabei fleißig unsere Sprechpositionen.
Wird das Kritikglas halbleer augetrunken, halbvoll stehen gelassen oder mit Abwehrhaltungen durch verschiedene Räume getragen? Ist der Zug für Kritik manchmal schon abgefahren oder zieht er gerade etwas zu frisch durch linke Räume?

Anscheinend hängen wir oft an festen Vorstellungen, Ansprüchen und Selbstverständlichkeiten. Denen könnten Freude an Überraschung, Experimentieren und leere Stühle entgegengesetzt werden, um uns miteinander in utopischen Gesprächen zu verstricken.

Vielen Dank an alle, die da waren und mitgepodcastet haben!
Und ein herzliches Dankeschön an die FLITtchenkneipe für die Einladung!

[Wer sich über die Geräusche in Mikronähe wundert: Wir essen ausnahmsweise nicht, hatten aber Kreppklebeband und Stift bereitliegen, damit sich Podcastende Namensschilder machen konnten.]

 

 

| Open Player in New Window


Download (mp3, 61,4 MB)

Kein Kommentar!

Ankündigung: hs61 Wir wollen reden!

26/08/2017

heiter scheitern lädt ein zum gemeinsamen Podcasten: Folge Nr. 61: Wir wollen reden!

Wir wurden von der FLITtchen Kneipe* eingeladen, einen Abend zu gestalten und haben uns überlegt, dass wir podcasten könnten! Hier ist unser Thema:

Wie wollen wir miteinander reden? Was braucht es, um queere Räume offen zu halten? Welche Bedürfnisse haben wir darin?

Wir möchten euch einladen, mit uns am 15.09.17 19:00 Uhr in Hamburg im LiZ zusammen zu podcasten und/oder bei diesem Versuch heiter zu scheitern. Das gemeinsame Podcasten kann bedeuten, dass ihr in unsere Diskussionsrunde einsteigt und eigene Gedanken beitragt. Ihr könnt selbstverständlich auch einfach denen zuhören, die gerne gemeinsam reden wollen, keine_r muss sich aktiv beteiligen. Es wird auch möglich sein, das Gespräch jederzeit zu verlassen.

Wir haben so ein Format schon einmal gemacht, das könnt ihr hier nachhören: hs31 ein bisschen queer und irgendwas mit medien

Unser Podcast besteht ausschließlich aus Reden. In einer spontan entstandenen Gruppe miteinander zu diskutieren ist eine sehr besondere Situation. Das haben wir zum Hauptthema dieser Podcastfolge gemacht. Dabei könnten folgende Themen diskutiert werden:
Wie können wir in Verbindung miteinander treten?
– Uns kennenlernen?
– Uns kritisieren?
– Gemeinsame Sprache(n) finden? Gemeinsames Sprechen finden?
– Zuhören?
– Schweigen?
Was macht es schwierig die Ideale auch umzusetzen? Was steht uns dabei im Weg?
Wie können kleine Schritte aussehen? Was funktioniert?

Wir bitten euch, pünktlich um 19:00 Uhr da zu sein, weil wir dann nach einer kurzen Einführung mit der Aufnahme starten wollen. Während der Aufnahme würden wir euch bitten, nicht dazu zu kommen. Ab ca. 21:00 Uhr seid ihr wieder herzlich eingeladen.

Die Sprache der Veranstaltung wird Deutsch (Lautsprache) sein.

Das Ergebnis wird dann hier auf dem Blog veröffentlicht und nachzuhören sein.

Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!
Der Scheiterhaufen: Joke, Marlen und Steff

*Infos zu FLITtchen Kneipe:
im LiZ
Karolinenstraße 21
20357 Hamburg
Jeden 3. Freitag im Monat
ab 19:00 Uhr
Selbstdarstellung vom Blog https://flittchenkneipeblog.wordpress.com/
Wir versuchen einen Ort für Frauen, Lesben, Inter und Trans (FLIT) zu gestalten, der frei von sexistischen und hierarchischen Dynamiken ist.
We try to create a space for Female, Lesbian, Inter and Trans (FLIT) that seeks to be free of sexist and hierarchical dynamics.

Ein Kommentar

hs60 Ehe!

18/08/2017

Nachdem diese Folge leider etwas länger auf einem Rechner gehütet und gebrütet wurde, wird sie nun mit einiger Verspätung endlich in die Welt gepustet! Nicht mehr ganz aktuell (prä-G20) also sprechen wir über die Ehe, genauer, diese Ehe für Alle, die eventuell gar nicht unbedingt für alle gemeint ist. Wir sind etwas überrascht und mitgenommen, während wir über die Entwicklungen in Ehe(sch)land unseren Unmut äußern. Was auch sonst.

Viel Spaß beim Hören und das nächste Mal dann hoffentlich auch wieder zeitnaher!

 

| Open Player in New Window


Download (mp3, 76,5 MB)

 

Kein Kommentar!

hs59 Arbeitsblasen

8/05/2017

Wir starten mit einem kleinen Gruß aus G20-Town und erzählen, wie der Alltag dadurch in den letzten Monaten geprägt wurde.

Dann: Nach sieben Jahren gucken wir mal wieder auf unsere derzeitigen Erwerbsarbeitssituationen und wie wir dort hingekommen sind. Wir werkel(ten)n in un- und befristeten Vollzeit, Teilzeit oder Immer-Zeit-Arbeitsmodellen.

Dabei stellen wir fest: Arbeitsplätze/-orte können verdammt homogene Blasen sein, in denen es sich jedoch insgesamt besser aushalten lässt, wenn unser restliches Leben nicht komplett rausgehalten werden muss. Auch wenn’s anstrengend ist.
Tausend Outingsmöglichkeiten später, wenn nichts mehr schockt: Vegetarismus to the rescue! Darüber hinaus hängen wir auch gerne irgendwo im Dazwischen rum: als Quote, Token oder Schreckschraubenparadiesvogel. Zum Schluss werfen überwerfen wir uns noch mit dem Quereinstieg, bleiben aber mit der Suche nach einer Alternative erfolglos.

Als Epilog lassen wir uns noch kurz (sehr kurz!) über die Publikation „Beißreflexe“ aus. Links siehe Shownotes.

 

| Open Player in New Window


Download (mp3, 92,7 MB)

Links
Kritisiertes Buch:
Beißreflexe – Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten, Sprechverboten. Herausgegeben von Patsy l’Amour laLove. Querverlag.

Leseempfehlungen zu dem Buch:
Siegessäule-Interview mit Hengameh Yaghoobifarah: „Queerfeministin Hengameh über „Beißreflexe“: Ein unsolidarisches Buch“

Mehrteilige Artikelreihe von Em: „Kritik an ‚Beissreflexe‘“

5 Kommentare

hs58 Langstreckensprint ins Ungewisse

29/01/2017

Nach fast zwei Jahren trauen wir uns wieder um das Mikrophon. Ohne Küchenuhr und ohne Rechner, dafür mit Sternenhimmellichterkette und Bluttalk (nur ein bisschen). Wir stellen fest, dass es bei uns karrieremäßig läuft und fragen uns, ob wir eigentlich noch was zu sagen haben (vielleicht?). Wir arbeiten uns dieses Mal besonders lang an Identitäten und Positionierungen ab, verlangen Respekt und am Ende werden sogar ein paar Tränchen verdrückt!

 

| Open Player in New Window

Download (mp3, 85,7 MB)

Erwähntes:
YouTube – Seniors Give Gay Advice!
Dr. Bertlmanns Socken – Wie die Quantenphysik unser Weltbild verändert

4 Kommentare