Wir lassen in dieser Folge unsere Hirn- und Herzmuskeln spielen und beschäftigen uns mit dem Thema Empowerment und der Frage “Was macht uns stark?”. Dabei haben wir vor allem den Aspekt im Blick, was uns auch unter widrigen Bedingungen das Gefühl behalten lässt, handlungsfähig zu sein.
Feinsinnig bemerken wir schnell das Mitspiel von Selbstbewusstsein (das sich auch gerne mal in Identitäten oder Größenwahn äußern kann), Wissen und toller Menschen, die uns vorm Allein-Sein(-Gefühl) bewahren und uns mit ihren Gedanken und Erfahrungen bereichern. Das muss dann noch nichtmal im direkten Miteinander passieren, sondern steckt auch in einem geduldigen Text drin.
Professionelle Unterstützung beim Selbst-Stärken kann dabei ebenfalls wichtig sein und überhaupt: Mehr (queere) Empowerment-Workshops! – auch in Hamburg!
Am Ende gibt’s noch ein paar Gedanken zum eigenen Stärker-Sein und dem für andere Stark-Sein und das Fazit:
Ihr seid toll! – ach was! – GROßARTIG!!!
Wir sind sehr zeitig im Dezember! Stößchen! Unser Thema ist Psychologie/Psychologisierung im Mashup mit queer. Nach einem kurzen und hochschwelligen Einstieg über Trigger landen wir ausführlich bei Psychologie und queerer Szene. Wir besprechen hier den Umgang mit und Kritik an Psychologie und untersuchen *queer als alternative Umgangsstrategie mit nichtnormativem Verhalten. Nach einem noch einmal vertiefenden Austausch über Trigger enden wir mit einem kurzen Blick auf Therapieerfahrungen.
Das Thema Psychologie kann unserer Ansicht nach in sich durchaus Triggerpotenzial haben, überlegt euch bitte, ob ihr den Podcast hören möchtet. Wir sprechen keine expliziten Gewalterfahrungen an.
Na, nun sind wir tatsächlich doch noch bei der Mode angekommen und verlieren uns auch gleich in Stildiskussionen und Erinnerungen an frühere Wirs. Dazu kommen Reflektionen über Hipster, Haare und H&M. Neben den privaten Gründen, eher feminine Kleidung zu tragen oder eher nicht, erkunden wir auch die Kinderfrisuren im Wandel der Zeit. Die coolen Themen sind uns dieses Mal leider erst eingefallen, als die Zeit schon rum war, das Thema wird uns und euch also weiterhin verfolgen.
Triggerwarnung: Die Folge beinhaltet sowohl explizit Sexuelles als auch im letzten Drittel ein Beispiel für gefundenen Alltagsrassismus.
Wir werden 3! Stößchen! Dazu ein fröhlich-wohlig stimmendes Thema: Positionen, Selbstbezeichnungen, Aussagen gegen queer. Auf der Suche nach Solidarität finden wir leider eher Normativität und die Verteidigung von etwas zentraleren Plätzen an der Hegemonie-Sonne. Wie so häufig nudeln wir den queer-Begriff durch und betrachten auch sonst intensiver die von uns und anderen benutzte Sprache. Sehr volle zwei Stunden mit antiheiterem Ausklang. Viel Spaß!
Dieses Mal wurde wieder in 2/3-Besetzung gescheitert. Und zwar über Esoterik oder zumindest das, was Marlen und Steff dafür halten. Dabei lassen sie queerszeniges Eso-Bashing, Definitionsfragen (Spiritualität vs. Esoterik), heteronormativitätskritische Gedanken, Selbstbezüge, die Kontaktanzeigen aus der ”Schrot & Korn” und versöhnliche Energien ineinander fließen. Das geht sogar soweit, dass sich am Ende synchron verabschiedet wird.
P.S.: Für das Erkunden neuer Dimensionen von Hören und Kommentieren, werden wir diese Folge (wie auch die zukünftigen) zusätzlich bei Soundcloud hochladen. Dort gibt es die Möglichkeit in einer Sounddatei zu einem auswählbaren Zeitpunkt einen Kommentar zu hinterlassen.