Über uns

23/09/2009

Joke, Marlen und Steff sind eine offene polyfidele Dreierbeziehung aus Hamburg und podcasten Anekdötchen aus den Untiefen ihres queeren Alltags.

Zum Podcasten haben uns verschiedene Ideen und Wünsche gebracht: Wir wollten etwas machen, was nicht täglich passieren muss und Platz für viel Inhalt lässt. Wir haben nach etwas zwischen schnelllebigen Performances und arbeitsintensiven Texten gesucht. Wir brauchten dringend einen Ort, an dem wir mit den Stolperfallen der heteronormativen Welt produktiv umgehen können. Wir haben keinen queeren Podcast gefunden, also machen wir selbst einen.

Seit Oktober 2008 produzieren wir immer etwa am zweiten Freitag im Monat. Wir haben ein monatlich wechselndes Hauptthema, über das wir uns ohne Längenvorgabe auslassen.

Am Ende jeder Folge gibt’s ein freies Musikstückchen auf die Öhrchen. Unser großes Ziel ist dabei thematische Anbindung, das haben wir allerdings bisher eher selten geschafft.

Joke: Transe im Training. ’79 geboren. Notorischer Wissenschaftler mit 80er-Frisur auf der Suche nach Glück, Gerechtigkeit und mehr Hirnvolumen. Verheddert sich beim Reden meist in viel zu komplizierten Gedankengängen, sinniert viel über Katzen und trinkt gerne Tee.

Marlen: Femme aus Leidenschaft und politischer Überzeugung. Hat mal irgendwas mit Werbung studiert und – bevor sie nach Hamburg gezogen ist – in Dresden (78), Schwerin (88), Bogense (92), Bielefeld (95), Berlin (99) und Kopenhagen (02) gewohnt.
Sie verdient ihr Geld als Softwareentwicklerin und manchmal wünscht sie sich, sie würde sich nicht für so viele Dinge gleichzeitig interessieren. Sie liebt eine konkrete Zahl perverser Queerchen, Computerspiele und sowieso alles was mit Strom funktioniert und Knöpfe hat. Weitere Podcastprojekte von Marlen sind waren nrrrdz (zusammen mit Kathrin) und Peach Nerdz No Hero (zusammen mit Frank).

Steff: Tunte gefangen im Körper einer Butch. Jahrgang ’84. Taucht im weltweiten Netz häufig als „tutnurso“ auf. Träumt von einem Diplom in Soziologie und versüßt sich die Realität gern mit diversen queer-/feministischen Projekt(ch)en. Diese bestehen momentan z.B. aus trashigem Chorgesang.

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